Alberschwende überlegt eine Verzichtserklärung

Ferdinand Fink: "Verzichtserklärung ist nicht ausgeschlossen"

Nach Bizau (Saison 2014/2015) und Andelsbuch (Saison 2012/2013) droht auch dem dritten Bregenzerwälderklub der sofortige Abstieg in den Landesverband. Alberschwende wird vermutlich bei seiner RLW-Premiere wie schon die beiden anderen Wälderklubs den Klassenerhalt nicht schaffen. FC Alberschwende-Obmann Ferdinand Fink: "Wir überlegen uns auch die Eingabe einer Verzichtserklärung. Es ist nichts ausgeschlossen, die Chancen stehen bei 50:50. Aber wir wollen zuerst in den kommenden Tagen und Wochen in Ruhe den Herbst analysieren und die nächsten Schritte setzen. Auch ein Gespräch mit der gesamten Mannschaft wird es geben. Verstärkungen für den Kader gibt es im Winter definitive keine. Entweder die jetzige Mannschaft schafft es sportlich oder wir müssen zurück in die Vorarlbergliga".  Gut möglich, dass Alberschwende aber gar keine Verzichtserklärung für die nächste Saison abgibt, den sportlich ist man zur Zeit eh auf einem Abstiegsplatz. "Der VFV hat uns laut den Bestimmungen im Vorjahr ja gezwungen aufzusteigen als Zweiter. Daher wäre bei einer Rückzichtserklärung die Eingliederung in die V-Liga die Pflicht und nicht die Rückversetzung in die Landesliga", fügte Ferdinand Fink hinzu. Der Alberschwende-"Boss" spricht logischerweise von einem schwierigen Unterfangen noch den Ligaverbleib zu realisieren. Denn Alberschwende fehlt sechs Punkte zum Viertletzten Kufstein und hat die schlechteste Tordifferenz der Westliga vorzuweisen. Der Fünftletzte Seekirchen hat schon zehn Punkte mehr auf dem Konto als die Wälder.

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